Laboruntersuchungen

Laboruntersuchungen gehören heute zur Basis der Tiermedizin. Hierunter zählt man zum einen natürlich Blutuntersuchungen, aber auch Urinuntersuchungen, Kotuntersuchungen, die Untersuchung von Feinnadelbiopsien und Zellpräparaten unterschiedlichster Herkunft (z.B. Ohren, Haut, Genitaltrakt). Auch zur Bestimmung des Deckzeitpunktes kann man nicht auf Laboruntersuchungen verzichten (Progesteronbestimmungen, Vaginalzytologie) Wir sind in der Lage die meisten der oben genannten Laboruntersuchungen im Haus durchzuführen. Umfangreiche oder spezielle Blutuntersuchungen, sowie mikrobiologische Anzüchtungen lassen wir jedoch von einem tiermedizinischen Labor durchführen.

Unser Inhouse Labor ermöglicht uns Verlaufsuntersuchungen von z.B. Nieren- und Lebererkrankungen – auch im Sinne eines Notfalllabors. Aber auch kontinuierliche Verlaufskontrollen bei Blasenerkrankungen.

Daneben ermöglicht unser Labor auch eine erste Einstufung von Umfangsvermehrungen. Von außen lässt sich oft nicht erkennen, ob es sich um echte Tumore handelt, oder um entzündliche Schwellungen. Eine Feinnadelbiopsie bringt hier oft Klarheit und hilft die weiteren Schritte sinnvoll einzuleiten.

Zur Bestimmung des Deckzeitpunktes der Hündin bieten wir, Progesteronbestimmungen aus dem Blut und vaginalzytologische Untersuchungen. Es hat sich bewährt, beide Untersuchungen zu kombinieren. Es liefert die sichersten Ergebnisse.

Wie läuft eine Probenentnahme für Laboruntersuchungen ab?

Wenn es sich um eine planbare Blutprobenentnahme handelt, so bitten wir Sie uns den Patienten nüchtern vorbeizubringen. Manchmal ist dies – insbesondere bei Freigängerkatzen – nicht sicher zu gewährleisten. In diesen Fällen bitten wir Sie uns darauf hinzuweisen.

Die meisten Probenentnahmen benötigen keine große Vorbereitung. Urin bitten wir Sie in der Regel selbst zu gewinnen. Für Katzen, die nicht bereit sind, sich in einer leeren Katzentoilette zu lösen, halten wir spezielle, nicht saugfähige Einstreu bereit. Sollte eine Zystozenthese (Uringewinnung mittels ultraschallgeführter Nadel) notwendig sein, so ist ein vorheriger Urinabsatz so weit möglich unbedingt zu vermeiden, da sonst die Blase für eine Uringewinnung zu klein sein könnte.

Bei parasitologischen Kotprobenuntersuchungen ist es sinnvoll, den Kot über 3 aufeinanderfolgende Tage zu sammeln und dann zur Untersuchung zu bringen. Ein negatives Ergebnis ist dann aussagekräftiger.