Tierarzt für Zahnheilkunde in Teltow: Spezialisierte Zahnbehandlung für Hund & Katze
Von der sicheren Inhalationsnarkose bis zum Zahnerhalt: Warum gute Zahnheilkunde mehr ist als Kosmetik.
Spezialisierte Zahnmedizin – mehr als nur Zahnstein entfernen: Warum Zahngesundheit über die Lebenserwartung Ihres Tieres entscheidet.
Zahnschmerzen sind grausam – das wissen wir aus eigener Erfahrung. Doch unsere Haustiere leiden anders: Sie leiden still. Ein Hund, der wedelt, oder eine Katze, die schnurrt, kann dennoch massive Zahnschmerzen haben. Zahnschmerzen bei Tieren bleiben oft lange unbemerkt. Hunde und Katzen leiden still, fressen häufig weiter, obwohl sie starke Schmerzen haben.
Zahnerkrankungen sind das häufigste Gesundheitsproblem bei unseren Haustieren. Wussten Sie, dass bereits 80 % der Hunde und 85 % der Katzen ab einem Alter von 4 Jahren an behandlungsbedürftigen Zahnerkrankungen leiden?
In der Tierarztpraxis Dr. Silke Riedmiller in Teltow haben wir uns auf professionelle Zahnheilkunde spezialisiert. Als unabhängige, inhabergeführte Praxis nehmen wir uns die Zeit, nicht nur den Zahnstein zu entfernen, sondern die Ursache der Schmerzen zu finden und dauerhaft zu beheben. Wir bieten keine bloße „Kosmetik“ an, sondern medizinisch fundierte Zahnheilkunde zum Schutz der inneren Organe Ihres Tieres.
Wir betreuen Patienten aus dem Großraum Teltow, Stahnsdorf, Kleinmachnow, Ludwigsfelde, Potsdam und dem Berliner Süden, wenn es um den Erhalt der Zahngesundheit geht.
Unsere Philosophie ist einfach: Gesunde Zähne bedeuten Lebensqualität und ein längeres Leben für Ihr Tier.
Das Problem: Das „Eisberg-Phänomen“
Viele Tierbesitzer kommen zu uns und sagen: „Er riecht nur ein bisschen aus dem Maul, sonst ist er fit.“ Doch Maulgeruch ist fast immer ein Alarmzeichen für fortgeschrittene Bakterienbildung. Das Tückische an der Tierzahnmedizin ist das Eisberg-Phänomen: Wir sehen bei einer normalen Untersuchung nur die Krone des Zahns. Das sind lediglich ca. 30–40% der Zahnsubstanz. Der entscheidende Rest – die Wurzel und der Zahnhalteapparat – liegt verborgen unter dem Zahnfleisch und im Kieferknochen.
Genau hier, im Verborgenen, spielen sich die schmerzhaftesten Prozesse ab:
Wurzelabszesse · Auflösung des Kieferknochens · FORL (bei Katzen) · Tumore
Ohne den Blick „unter die Oberfläche“ bleibt jede Zahnbehandlung nur Kosmetik.
Symptome fortschreitender Paradontalerkrankungen bei Hund und Katze
- Zahnbelag
- leichte Zahnfleisch- entzündung
- Zahnsteinbildung
- schlechter Atem
- Zahnfleischtaschen
- Zahnfleischrötung
- Zahnsteinbildung
- schlechter Atem
- tiefere Zahnfleischtaschen
- Zahnfleischrötung
- Knochenzerstörung
- Zahnlockerung
- Zahnsteinbildung
- schlechter Atem
- Zahnfleischrötung
- Knochenzerstörung
- Zahnlockerung
- Blutung
- Organschäden möglich!
Unsere Leistungen im Detail
1. Professionelle Zahnreinigung (PZR) & Politur
Wir kratzen den Zahnstein nicht einfach ab. Mit modernsten Ultraschall-Geräten (Piezo-Technologie) entfernen wir Beläge schonend, auch unterhalb des Zahnfleischsaums (in den sogenannten Taschen). Wichtig: Nach jeder Reinigung erfolgt eine Politur. Raue Zahnoberflächen sind ein Magnet für neue Bakterien. Durch die Politur glätten wir den Schmelz und verzögern die Neubildung von Plaque erheblich.
2. Digitales Dentalröntgen (Intraorales Röntgen)
Der Goldstandard der Diagnostik. Wir röntgen vor jeder Sanierung das Gebiss (Full-Mouth-Röntgen), um versteckte Läsionen, Zysten oder abgebrochene Wurzelreste früherer Behandlungen zu finden.
3. FORL-Therapie bei Katzen
Jede zweite Katze über 5 Jahren leidet an FORL (Feline Odontoklastische Resorptive Läsionen). Dabei lösen körpereigene Zellen den Zahn von innen auf. Das ist extrem schmerzhaft, wird aber oft erst erkannt, wenn der Zahn abbricht. Wir sind auf die Diagnose und die chirurgische Entfernung dieser Zähne spezialisiert (bspw. Extraktion, je nach Rötgenbefund).
4. Vitalerhaltung und Chirurgie
Wir kämpfen um jeden Zahn, der erhaltenswert ist. Gleichzeitig beherrschen wir komplexe chirurgische Extraktionen (z.B. bei großen Backenzähnen des Hundes mit mehreren Wurzeln), um diese sicher und vollständig zu entfernen.
5. Sicherheit durch Inhalationsnarkose
Keine Zahnbehandlung ohne Narkose. Damit wir unter dem Zahnfleisch arbeiten und röntgen können, muss der Patient schlafen. Wir nutzen eine steuerbare Inhalationsnarkose (Gasnarkose) mit Venenzugang und Intubation. Ein umfassendes Narkose-Monitoring (EKG, CO2-Messung, Sauerstoffsättigung, Blutdruck, Temperatur) und eine speziell geschulte Mitarbeiterin überwacht dabei jede Sekunde die Vitalfunktionen Ihres Tieres. So können wir auch ältere Risikopatienten (Herz/Niere) so sicher wie möglich behandeln.
Ihr Beitrag zuhause: Vorbeugen ist besser als heilen
Sie können viel tun, um die Zeit bis zur nächsten Sanierung zu verlängern
- Tägliches Zähneputzen: Der Goldstandard. Mit spezieller Tierzahnpasta entfernen Sie Plaque, bevor sie zu Zahnstein wird
. - Kauartikel & Spezialfutter: Mechanischer Abrieb kann die Reinigung unterstützen
.
- Regelmäßige Kontrolle: Achten Sie auf Mundgeruch, einseitiges Kauen oder Rötungen
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Warum nicht jeder Tierarzt Zahnheilkunde auf diesem Niveau anbietet
Vielleicht fragen Sie sich: „Kann das nicht jeder Tierarzt machen?“ Die Antwort ist: Eine professionelle Zahnsanierung erfordert eine spezielle technische Ausstattung und hohes fachliches Know-how, das über die Standardausrüstung einer Allgemeinpraxis weit hinausgeht.
In unserer Praxis setzen wir z.B. auf digitales Dentalröntgen. Herkömmliche Röntgengeräte, wie man sie für Knochenbrüche nutzt, können die feinen Strukturen einzelner Zahnwurzeln nicht überlagerungsfrei darstellen. Wir nutzen spezielle Sensoren, die (wie beim Humanzahnarzt) direkt in der Maulhöhle platziert werden. Nur so können wir entscheiden: Ist der Zahn zu retten? Oder muss er raus, weil er dem Tier Schmerzen bereitet? Eine Zahnbehandlung ohne Dentalröntgen ist ein „Blindflug“, den wir aus ethischen Gründen ablehnen.
Fachwissen durch spezialisierte Fortbildung
Moderne Technik ist nur so gut wie der Tierarzt, der sie bedient. Da die Zahnheilkunde im normalen Studium der Tiermedizin oft nur oberflächlich behandelt wird, ist gezielte Weiterbildung der Schlüssel zur Qualität.
Wir ruhen uns nicht auf Erfahrungswerten von „gestern“ aus. Um Ihnen und Ihrem Tier die bestmögliche Versorgung zu garantieren, investieren wir kontinuierlich in intensive Zusatzausbildungen. Frau Dr. Riedmiller ist nach den anspruchsvollen, internationalen Richtlinien der European School of Veterinary Studies in der Kleintierzahnheilkunde und Oralchirurgie – GPCert (SADen&OS) zertifiziert. Diese zertifizierte Zusatzqualifikation stellt sicher, dass wir komplexe Fälle – von der komplizierten Extraktion bis zum Zahnerhalt – stets nach den aktuellsten wissenschaftlichen Standards und Methoden behandeln.
Das leidige Thema Kosten: Warum wir keine Pauschalpreise nennen können
Wir verstehen, dass Sie gerne vorab wüssten, was die Behandlung kostet. Doch in der seriösen Zahnheilkunde ist ein genauer Kostenvoranschlag vor der Narkose und dem Röntgen fast unmöglich.
Warum ist das so?
Stellen Sie sich vor, Sie renovieren ein altes Haus. Von außen sieht die Fassade okay aus (Zahnstein). Doch erst wenn Sie die Wand öffnen (Röntgen), sehen Sie, ob die Leitungen marode sind (Wurzelentzündung). Oft entdecken wir erst im Röntgenbild, dass statt „nur Zahnstein entfernen“ plötzlich drei Backenzähne mit eitrigen Wurzeln entfernt werden müssen.
Zahnheilkunde ist zeit- und personalintensiv:
Wir benötigen mindestens zwei Fachkräfte dauerhaft am Tier (Tierarzt + Anästhesie-Assistenz).
Hochwertiges Material (steriles OP-Besteck, Narkosegase, digitales Röntgen) verursacht Kosten.
Unser Versprechen an Sie:
Wir rechnen fair und transparent nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) ab. Wir besprechen vorab einen Kostenrahmen für die „Basis“ und erklären Ihnen Szenarien („Was passiert, wenn Zähne gezogen werden müssen?“). Wir investieren in die Gesundheit Ihres Tieres, nicht in unnötige Maßnahmen. Eine „billige“ Zahnreinigung ohne Röntgen spart zwar heute Geld, kostet Ihr Tier aber vielleicht Jahre voller unerkannter Schmerzen und Sie am Ende mehr Geld für Folgebehandlungen.
FAQ – Häufige Fragen zur Zahnheilkunde
Mein Hund ist schon alt. Ist die Narkose nicht zu gefährlich?
Das Alter allein ist keine Krankheit. Ein alter Hund mit vereiterten Zähnen hat eine massive Belastung für Herz und Nieren durch die Bakterienstreuung. Oft blühen Senioren nach der Zahnsanierung förmlich auf, weil sie endlich schmerzfrei sind. Durch Voruntersuchungen (Blutbild) und unser modernes Narkosemanagement (Inhalationsnarkose, Wärmemanagement, Monitoring) minimieren wir das Risiko so weit wie möglich. Wir beraten Sie vorab ehrlich anhand der Blutwerte.
Kann ich den Zahnstein nicht ohne Narkose entfernen lassen?
Nein, das ist tierschutzwidrig und medizinisch unsinnig. Kosmetische Zahnreinigung (z.B. im Hundesalon) entfernt nur den sichtbaren Stein. Die Bakterien in den Zahnfleischtaschen bleiben und zerstören weiter den Kieferknochen. Zudem ist eine Behandlung mit scharfen Instrumenten oder Ultraschall am wachen Tier extrem stressig und gefährlich (Verletzungsgefahr bei Abwehrbewegungen).
Wie erkenne ich Zahnschmerzen bei meinem Tier?
Tiere jammern selten. Achten Sie auf subtile Zeichen:
-
Verändertes Fressverhalten (Futter fällt aus dem Maul, Kauen nur auf einer Seite).
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Speicheln oder Schmatzen.
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Mundgeruch.
-
Das Tier zieht sich zurück oder ist „schlechter Laune“.
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Reiben der Schnauze am Boden oder mit der Pfote.
Muss ich meinem Tier die Zähne putzen?
Ja, das ist die beste Vorsorge! Nach einer professionellen Reinigung beginnt die Plaque-Bildung bereits nach 24 Stunden erneut. Tägliches Zähneputzen (mit spezieller Tierzahnpasta) ist der Goldstandard. Wir zeigen Ihnen in der Praxis gerne, wie Sie das trainieren können. Alternativ beraten wir Sie zu sinnvollen Kauartikeln oder Futterzusätzen, die unterstützend wirken.
Was ist FORL bei Katzen?
FORL ist eine schmerzhafte Erkrankung, bei der sich Zähne auflösen. Etwa jede zweite Katze ist betroffen. Da der Prozess oft an der Wurzel beginnt, ist er von außen nicht sichtbar. Nur digitales Röntgen macht FORL sichtbar. Betroffene Zähne müssen meist entfernt werden.
Was kostet eine Zahnsanierung?
Die Kosten variieren stark je nach Befund (Dauer der OP, Anzahl der Röntgenbilder, Schwierigkeitsgrad der Extraktionen). Eine reine Prophylaxe ist günstiger als eine OP mit mehreren Extraktionen bei einer Katze mit FORL. Sprechen Sie uns an – wir erstellen nach einer Voruntersuchung gerne eine grobe Schätzung.
Leidet Ihr Tier still? Warten Sie nicht, bis das Fressen eingestellt wird. Vereinbaren Sie einen Termin in unserer Zahnsprechstunde in Teltow. Wir schauen genau hin – auch unter das Zahnfleisch.